Krebs-Glossar U - Z

Was ist Krebs? Aufklärung von "A - Z"

Diese Frage haben sich bereits Ärzte der Antike gestellt, die die Krankheit nur aufgrund ihrer äußeren Symptome diagnostizieren konnten. Heute weiß man, dass Krebs weitgehend auf eine Entgleisung der Zellfunktionen zurückzuführen ist, die zu bösartigen Tumoren führen kann.
Die Erklärungen der Fach- und Fremdwörter von "A bis Z" sollen zum besseren Verständnis des häufig gebrauchten "Fach-Chinesisch" in der (Früh-)Erkennung und Therapie von Krebserkrankungen beitragen und auch für Laien informativ und leicht verständlich sein.


Krebs-Glossar - U

Ultraschall

Schallwellen mit einer Frequenz über ca. 20 kHz. Werden in der Medizin zur Wärmeerzeugung im Gewebe verwendet, zur Vernebelung von Arzneimitteln und besonders zur exakten Vermessung von Organen und Tumoren (siehe Sonographie).


Krebs-Glossar - V

Viren

Kleinste Krankheitserreger, die keinen eigenen Stoffwechsel haben. Sie sind auf eine Wirtszelle angewiesen, um sich weiter vemehren zu können. Sie werden vom körpereigenen Immunsystem bekämpft.


Krebs-Glossar - W

Wachstumsfaktoren

Hämotopoetische (blutbildende) Wachstumsfaktoren sind körpereigene Botenstoffe, die die Reifung verschiedener Blutzellen stimulieren. Sie stehen heute teilweise als gentechnisch hergestellte Produkte zur Verfügung (G-CSF, GM-CSF, Erythropoietin).

Wilms-Tumor

Seltener, bösartiger Nierentumor, tritt meistens bei kleineren Kindern auf.


Krebs-Glossar - X

Xeroradiographie

Auch Xeromammographie, Alternative zur herkömmlichen Röntgenuntersuchung. Die Röntgenbilder werden auf Fotopapier entwickelt und können ohne Hilfsmittel betrachtet werden.


Krebs-Glossar - Z

Zellvermittelte Immunität

Wird durch Lymphozyten geleistet und schützt im wesentlichen vor bakteriellen Infektionen und Pilzerkrankungen.

Zyste

Durch eine Kapsel abgeschlossener Gewebehohlraum mit mehr oder weniger dünnflüssigem Inhalt; zu diagnostischen Zwecken wird der Inhalt mittels Feinnadelbiopsie abgesaugt und histologisch und zytologisch untersucht.

Zytologie

Lehre vom Bau und der Funktion der Zellen. Bei der zytologischen Untersuchung wird die Beschaffenheit der Zellen, der Gewebeprobe untersucht; sie dient damit der Diagnose oder Differentialdiagnose bei Verdacht auf einen Tumor.

Zytostatika

Arzneimittel, die das Tumorwachstum hemmen oder die Tumorzelle direkt angreifen. Zytostatika, die ausschließlich Tumorzellen angreifen und gesunde Zellen schonen, gibt es bisher noch nicht (siehe ?Chemotherapie. Was ist das??).

Zytotoxizität

Schädlichkeit einer bestimmten Substanz für Zellen. Auch in der Behandlung nicht bösartiger Erkrankungen werden unter Umständen zytotoxische Medikamente eingesetzt.

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