Krebs-Glossar N - P

Was ist Krebs? Aufklärung von "A - Z"

Diese Frage haben sich bereits Ärzte der Antike gestellt, die die Krankheit nur aufgrund ihrer äußeren Symptome diagnostizieren konnten. Heute weiß man, dass Krebs weitgehend auf eine Entgleisung der Zellfunktionen zurückzuführen ist, die zu bösartigen Tumoren führen kann.
Die Erklärungen der Fach- und Fremdwörter von "A bis Z" sollen zum besseren Verständnis des häufig gebrauchten "Fach-Chinesisch" in der (Früh-)Erkennung und Therapie von Krebserkrankungen beitragen und auch für Laien informativ und leicht verständlich sein.


Krebs-Glossar - N

Neoplasma

Neu entstandene, abnorme Zellwucherung; es handelt sich dabei um bösartige Tumore

Neuroblastom

Bösartiger Tumor des Nervensystems, der aus unreifen Nervenzellen besteht

Nitrosamine

Krebserregende Stoffe, die mit der Nahrung aufgenommen oder vom Körper selbst aufgebaut werden können

Nuklearmedizin

Anwendung radioaktiver Substanzen im menschlichen Körper für diagnostische und therapeutische Zwecke.


Krebs-Glossar - O

Ödem

Ansammlung von Körperflüssigkeit in den Zwischenzellräumen. Führt zu Schwellung von Beinen, Armen.

Östrogen

Hormon, das hauptsächlich von den Eierstöcken (Ovarien) gebildet wird; spielt eine wichtige Rolle bei der Ausprägung der Brust, beim Ablauf der Monatsblutung sowie bei der Fortpflanzung. Darüber hinaus spielt es eine wichtige Rolle beim Knochenstoffwechsel.

Östrogen/Proge-
steron Rezeptor
Assay

Verfahren zur Bestimmung der Hormonabhängigkeit eines Brustkrebses, wird meistens bei der Biopsie durchgeführt. Man sucht dabei auf den Tumorzellen nach Anlegestellen für die Hormone Östrogen und Gestagen. Sind sie vorhanden, besteht die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Brustkrebs in seinem Wachstum von einem oder beiden Hormonen abhängig ist. Diese Erkenntnis macht man sich zunutze, indem man die Patientin mit hormonblockierenden Medikamenten behandelt.

Lymphknoten

Okkultes Blut

Unsichtbare Blutspuren, vor allem im Stuhl. Der Hämokkult- oder Guajak-Test wird zur Früherkennungs- untersuchung bei Kolon- und Rektumkarzinom eingesetzt

Onkogen

Ein Gen, das die Entstehung von Krebs verursachen oder begünstigen kann. Das Adjektiv Onkogen bezeichnet jeden Faktor, der ursächlich dazu beiträgt.

Onkologie

Fachrichtung der Medizin, die sich mit der Erforschung und Behandlung von Tumorerkrankungen beschäftigt.

Osteogenes Sarkom

Bösartiger Knochentumor

Ovarien

Eierstöcke; weibliche Keimdrüse; produziert bei geschlechtsreifen Frauen befruchtungsfähige Eizellen und verschiedene Hormone (Gestagene, Östrogen).


Krebs-Glossar - P

Palliative Therapie

"Lindernde" Tumortherapie, die auf Erhaltung oder Verbesserung der Lebensqualität abzielt, somit auf Verminderung der Tumorsymptome, vgl. kurative Therapie.

Palpation

Untersuchungstechnik, bei der man mit Händen und Fingern die Körperoberfläche und die darunter liegenden Organe abtastet.

Pankreas

Bauchspeicheldrüse, liegt hinter dem Magen und produziert verschiedene Enzyme, die zur Verdauung notwendig sind, sowie Hormone (Insulin)

Pap-Test

Technik zur Untersuchung krebsverdächtiger Zellen, von dem Pathologen Papanicolaou entwickelt: z. B. Gebärmuttermund oder Bronchien werden Zellen abgenommen und mikroskopisch untersucht.

Paramedizin

Alle Maßnahmen im Bereich der Medizin, die von der Schulmedizin nicht oder nur bedingt anerkannt werden, da ihre Erfolge mit naturwissenschaftlichen Methoden nicht belegt werden können. Nur wenige Krankenkassen erstatten paramedizinische Behandlungen.

Pathogen

Krankheiten verursachend, krankmachend

Phagozytose

Der Zeitpunkt nach der letzten Monatsblutung; bedingt durch das Nachlassen der Funktionsfähigkeit der Eierstöcke (Ovarien); liegt bei europäischen/amerikanischen Frauen meistens zwischen dem 47. und 52. Lebensjahr.

Pharynx

Rachen

Plasma

Der flüssige Bestandteil des Blutes, der nach der Entfernung der weißen und roten Blutkörperchen übrig bleibt.

Plasmazelle

Zelle des Immunsystems, die Antikörper (Immunglobuline) bilden. Der aus ihnen entstehende Tumor heißt Plasmocytom oder multiples Myelom.

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