Krebs-Glossar L - M

Was ist Krebs? Aufklärung von "A - Z"

Diese Frage haben sich bereits Ärzte der Antike gestellt, die die Krankheit nur aufgrund ihrer äußeren Symptome diagnostizieren konnten. Heute weiß man, dass Krebs weitgehend auf eine Entgleisung der Zellfunktionen zurückzuführen ist, die zu bösartigen Tumoren führen kann.
Die Erklärungen der Fach- und Fremdwörter von "A bis Z" sollen zum besseren Verständnis des häufig gebrauchten "Fach-Chinesisch" in der (Früh-)Erkennung und Therapie von Krebserkrankungen beitragen und auch für Laien informativ und leicht verständlich sein.


Krebs-Glossar - L

Leukämie

Krebserkrankungen des blutbildenden Systems. Sie rufen in der Regel eine Überproduktion von weißen Blutkörperchen hervor. Man unterscheidet zwischen akuten Leukämieformen, die schnell und heftig auftreten und chronischen, die langsam fortschreiten.

Leukopenie

Verminderung der Zahl der weißen Blutkörperchen im Blut.

Leukozyten

Weiße Blutkörperchen; werden in verschiedene Formen unterteilt, die verschiedene Funktionen aufweisen.

Lokalanästhesie

Örtliche Betäubung.

Lokalrezidiv

Erneutes Auftreten eines Tumors an einer bereits vorher behandelten Stelle, Gegensatz Metastase.

Lymphe

Gewebsflüssigkeit, die durch ein besonderes Gefäßsystem (Lymphgefäße) aus den Körpergeweben abtransportiert wird und nach Passage durch mehrere Lymphknoten in das Blut gelangt.

Lymphdrainage

Spezielle Behandlungsform des Lymphödems. Die angestaute Lymphe wird durch vorsichtiges Ausstreichen zum Abfließen gebracht.

Lymphknoten

Bilden zusammen mit Milz, Knochenmark, Gaumenmandeln das Immunsystem des Körpers.

Lymphödem

Anschwellen eines Körperteils durch einen Abflussstau der Lymphe; kann durch Operationsnarben, durch Tragen einengender Kleidung entstehen, aber auch eine Tumorneubildung anzeigen; Sonnenbaden und Sauna kann das Lymphödem verstärken.

Lymphom

Jede Geschwulst des lymphatischen Gewebes.

Lymphozyten

Zellbestandteile des Blutes (gehören zu den Leukozyten) und Bausteine des Immunsystems. Dienen der Abwehr von Krankheiten und körperfremden Stoffen.


Krebs-Glossar - M

Maligner Tumor

?Bösartiger? Tumor, der wachsen und sich auf das umliegende Gewebe ausbreiten kann. Bei manchen Tumorformen lösen sich Tumorzellen ab und entwickeln sich in anderen Organen weiter (Metastase).

Makrophage

Sonderform der weißen Blutkörperchen; ?Fresszellen?, die sich an der Abwehr von Entzündungen beteiligen.

Mamma

Fachbegriff für die weibliche Brust (Mehrzahl: Mammae).

Mammographie

Röntgenverfahren zur Darstellung des Brustgewebes, ermöglicht häufig den Nachweis eines Tumors, bevor dieser als Knoten tastbar ist.

Mastektomie

Entfernung der weiblichen Brust; je nach Umfang unterscheidet man:
Subcutane M., bei der das Brustdrüsengewebe entfernt wird.
Erweiterte M., hier werden Brustdrüsengewebe, Teile der Brusthaut sowie die Lymphknoten im Bereich der Achselhöhle entfernt.
Radikale M., hier wird zusätzlich der kleine und der große Brustmuskel ganz oder teilweise entfernt.

Melanom

Bösartiger Tumor, der in den pigmentbildenden Hautzellen entsteht.

Menopause

Der Zeitpunkt nach der letzten Monatsblutung; bedingt durch das Nachlassen der Funktionsfähigkeit der Eierstöcke (Ovarien); liegt bei europäischen/amerikanischen Frauen meistens zwischen dem 47. und 52. Lebensjahr.

Metabolismus

Der Stoffwechsel, Gesamtheit aller chemischen und physikalischen Vorgänge, durch die lebende Substanz erzeugt und erhalten wird.

Metastase,
Metastasieren

?Tochtergeschwulst?, das ? im Gegensatz zum Lokalrezidiv ? entfernt vom Ursprungsherd an einer anderen Stelle im Körper entsteht. Die Ausbreitung der Tumorzellen erfolgt meistens über die Blut- und Lymphbahnen.

Monoklonale Antikörper

Gentechnologisch hergestellte, hochspezifische Antikörper, die sowohl zur Diagnose als auch zur Therapie von Tumorerkrankungen eingesetzt werden können.

Multiples Myelom
Mutagen

Bösartiger Tumor des Knochenmarks.

Mutation

Faktor, der zu vermehrten Mutationen führt. Die meisten Mutagene sind zugleich Kanzerogene und umgekehrt.

Mykosen

Genetische Veränderung einer Zelle. Veränderungen in Ei- oder Samenzellen können vererbt werden.
Infektiöse Erkrankungen, die durch Pilze verursacht sind.

Nach oben

 

Anzeigen

Crataegutt mit Weissdorn
Neuroplant mit Johanniskraut