Krebs-Glossar G - H
Was ist Krebs? Aufklärung von "A - Z"
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Diese Frage haben sich bereits Ärzte der Antike gestellt, die die Krankheit nur aufgrund ihrer äußeren Symptome diagnostizieren konnten. Heute weiß man, dass Krebs weitgehend auf eine Entgleisung der Zellfunktionen zurückzuführen ist, die zu bösartigen Tumoren führen kann. |
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Krebs-Glossar - G
Gamet | Fortpflanzungsreife männliche oder weibliche Geschlechtszelle (auch Keimzelle), die Samen- oder Eizelle. |
Gammastrahlen | Elektromagnetische Strahlen mit extrem kurzer Wellenlänge, z. B. Röntgenstrahlen. |
Gastroskopie | Untersuchung des Magens mit einem fle-xib-len optischen Instrument (Rohr), das über Mund und Speiseröhre eingeführt wird. |
G-CSF, GM-CSF | Wachstumsfaktoren zur Bildung bestimmter Leukozyten (Granulocyten). |
Gefrierschnitt | Biopsiertes Gewebe wird schnell ein-ge-fro-ren und dann zur mikroskopischen Untersuchung in hauchdünne Scheiben ge-schnitten. Es wird angewendet, wenn während einer Operation sofortige Gewebeanalysen nötig sind. Diese Untersuchung wird auch ?Schnellschnitt? genannt. |
Gen | Gene sind Erbanlagen, die auf den Chromosomen der Zellkerne als Informationseinheiten angeordnet sind. |
Genom | Die Gesamtheit der genetischen Information, die in einer Zelle enthalten ist, der Chromosomensatz einer Zelle. |
Gesprächstherapie | In Form von Gruppen- oder Einzelgesprä-chen von einem Psychologen oder Arzt durchge-führte Therapieform, bei der die Patienten und Patientinnen ihre Ängste aussprechen können und gemeinsam mit dem Therapeuten nach Lösungsmöglichkeiten suchen. |
Gestagene | Hormongruppe, die für Vorbereitung und Er-haltung der Schwangerschaft von Bedeutung sind; werden in den Eierstöcken produziert. |
Granulocyten | Zellen des Blutes, die für die Körperabwehr unerlässlich sind. Sie sind in der Lage, Krankheitserreger aufzunehmen (?zu fressen?) und abzutöten. Werden im Knochenmark gebildet. |
Krebs-Glossar - H
Hämoglobin | Blutfarbstoff. Transportiert den Sauerstoff im Körper. Ist in den roten Blutzellen enthalten (Erythrocyten). |
Heilung | Vollständige Beseitigung eines Krankheits-zustandes. In der Krebstherapie bedeutet Fünfjahresheilung z. B. Krankheitsfreiheit mindestens 5 Jahre nach Durchführung der Therapie. |
Hepatom | Jede Art von Lebertumor. |
Histologie | Lehre von den Geweben des Körpers. Bei der histologischen Untersuchung wird das entnommene Gewebe in sehr feinen Schei-ben geschnitten und unter dem Mikroskop untersucht; sie dient damit der Diagnose oder Differentialdiagnose bei Verdacht auf einen Tumor. |
Hodgkinsche Krankheit | Morbus Hodgin, Lymphogranulomatose, Krebserkrankung, die primär hauptsächlich das Lymphgewebe befällt, die für die Infektabwehr wichtig ist. |
Hormone | Vom eigenen Körper in Drüsen produzierte Botenstoffe, die über die Blutbahn an ihr Erfolgsorgan gelangen, da sie an bestimmten Stellen anlegen. Dort regeln sie Vorgänge wie Wachstum, Geschlechtsverhalten oder den Stoffwechsel von Nahrungsmitteln. |
Hormonrezeptoren | Anlegestelle für Hormone an der Zelle. Sind an einem Tumorgewebe diese Anlegestellen nachweisbar, so ist dieses Gewebe wahrscheinlich für dieses Hormon empfindlich. Diese Empfindlichkeit wird bei der Hormontherapie genutzt. |
Hormontherapie | Behandlung mit Hormonen, kann bei der Krebstherapie mit anderen Verfahren kom-biniert werden. WICHTIGE Behandlungsform beim Brustkrebs. |
Humorale | Form der Immunität, die durch Antikörper bewirkt wird, die in den Körperflüssigkeiten zirkulieren. |
Hypophysektomie | Chirurgische Entfernung der Hirnanhang-drüse (Hypophyse). |