Informationen über Krebs

UROLISK soll Männer an Krebsvorsorge erinnern

Ein Jahr lang war der UROLISK, ein Obelisk der Urologie, als interaktive Skulptur in Deutschland unterwegs, bevor er während der ?Männergesundheitstage? im September in Wiesbaden enthüllt wurde. Jede Stadt in der er stand, jede Aktion, an der er teilhatte, hinterließ ihre Spuren auf ihm. Ärzte, Patienten und Selbsthilfegruppen schrieben sich in symbolischer Form in seine Außenhaut ein. Auf diese Weise vernetzt der UROLISK die unterschiedlichen Aktivitäten zur Prostatakrebsfrüherkennung, die auch von vielen Ärzten, Pharmaunternehmen und Selbsthilfegruppen seit Jahren unterstützt werden.

Prostatakrebs ist der ?Männerkrebs? und mit jährlich über 31.000 Neuerkrankungen ist das Prostatakarzinom die häufigste Tumorart beim Mann. Dennoch nehmen die Männer das Problem auf die leichte Schulter und ignorieren das Früherkennungsangebot weitgehend. Doch gerade beim Prostatakrebs gilt: Je früher erkannt, desto höher sind die Heilungschancen. Deshalb setzen sich viele Ärzte und Selbsthilfegruppen und auch namhafte Unternehmen, wie z. B. Takeda Pharma, für die Früherkennung ein, denn sie rettet Leben.

Der UROLISK soll jeden Mann daran erinnern, auf sich und seine Gesundheit Acht zu geben ? und dazu gehört natürlich die Krebsvorsorge!

 

Der PSA-Test ist die bequemste und einfachste Art der Früherkennung. Durch den einfachen Bluttest kann die Konzentration des prostataspezifischen Antigens (PSA) im Blut festgestellt werden. Mit Hilfe des PSA-Werts werden auch frühe Tumorerkrankungen erkannt, die meist noch nicht getastet werden können. Übersteigt die Konzentration des PSA einen bestimmten Wert, kann das ein Indiz für Prostatakrebs sein. Ein erhöhter Wert bedeutet jedoch nicht zwangsläufig Krebs, sondern kann auch durch körperliche Aktivitäten kurzfristig entstehen. Der Arzt wird durch weitere Untersuchungen abklären, ob es sich um Krebs handelt oder nicht. Wird ein Tumor nachgewiesen, bedeutet das nicht automatisch, dass sofort behandelt oder operiert werden muss. Der Arzt wird die Aggressivität des Tumors feststellen ? bei langsam wachsenden Tumoren ist oft das ?kontrollierte Beobachten? die empfohlene Therapie.

 

Handelt es sich um einen aggressiven Krebs, können die Therapiemaßnahmen zügig eingeleitet werden. Dem PSA-Test ist es dann zu verdanken, dass der Tumor in einem Stadium entdeckt wurde, in dem er noch geheilt werden kann. Die regelmäßige Kontrolle des PSA-Werts ist also sinnvoll, um ein Prostatakarzinom auszuschließen beziehungsweise um eine bösartige Erkrankung möglichst früh zu entdecken.

 

Auch im Internet bieten Unternehmen auf zahlreichen Patientenseiten, wie z. B. www.prostata.de, umfangreiches Hintergrundwissen zu verschiedenen Krankheiten und geben praktische Tipps. Neben aktuellen Artikeln findet sich dort auch die Möglichkeit, Fragen an urologische Experten zu richten und einen Überblick über die Aktivitäten von Selbsthilfegruppen zu gewinnen.

 


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